Gas sparen: Mit diesen 20 Tipps sofort Geld sparen

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Die meisten Haushalte heizen und kochen mit Erdgas, außerdem dient es der Warmwasserbereitung. In jedem dieser drei Bereiche lässt sich Gas sparen. Das ist eine Einsparmöglichkeit, die gut für Ihren Geldbeutel und unser Klima ist. Doch natürlich möchten Sie auch bei gleichem Verbrauch Geld sparen, was nur gelingt, wenn Sie das Gas von einem möglichst günstigen Anbieter beziehen. Welche Einsparmöglichkeiten es beim Gas gibt, zeigt Ihnen dieser Beitrag.

1. Wechsel des Anbieters

Sie haben das Gefühl, dass Sie viel zu viel für Ihr Gas bezahlen? Möglicherweise stecken Sie noch in der teuren Grundversorgung Ihres örtlichen Versorgers. Wahrscheinlich haben Sie noch nie oder schon sehr lange nicht mehr die Gaspreise verschiedener Anbieter verglichen. Das ist mit unserem Vergleichsrechner möglich. Geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihre Haushaltsgröße ein. Sie finden die günstigsten Anbieter für Ihre Region und können mit wenigen Klicks zu einem preiswerteren Versorger wechseln. Wenn Sie Ihrer letzten Jahresabrechnung den exakten Verbrauch entnehmen, erhalten Sie einen genauen Wert für Ihren künftigen Abschlag. Ansonsten nimmt der Vergleichsrechner anhand Ihrer Haushaltsgröße eine Schätzung vor.

2. Heizen mit optimaler Raumtemperatur

Heizen Sie stets entsprechend der Außentemperatur. Die Einsparung um 1° bei der Zimmertemperatur verringert Ihre Heizkosten um 6 %. Wenn Sie nicht daheim sind und auch nachts können Sie die Raumtemperaturen um ~5° absenken. In einem wenig betretenen Raum wie der Abstellkammer genügt eine Raumtemperatur von 15 °C. Ansonsten gelten diese Empfehlungen:

  • Wohn- und Kinderzimmer: 20 °C
  • Schlafzimmer: 17 °C
  • Bad: 22 °C während der Nutzung
  • Küche: 18 °C
  • Flur: 16 °C

3. Kontinuierliches Heizen

Es gibt Menschen, die in selten genutzten Räumen die Heizung komplett herunterdrehen – manchmal sogar in den Wohnräumen tagsüber, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben. Das spart in Wahrheit kein Gas, weil mehr Energie zum erneuten Aufheizen als zum Halten einer konstanten, wenngleich leicht abgesenkten Temperatur nötig ist. Diese liegt bei etwa 15 – 17 °C. Physikalisch lässt sich das so erklären, dass die Luft als relativ schlechter Wärmeleiter die Energie besser hält, als sie erneut aufzunehmen. In zu kühlen Räumen drohen überdies Kondenswasser- und Schimmelbildung. Letztere ist ungesund. Das Kondenswasser verbraucht beim erneuten Aufheizen Wärmeenergie für seinen Übergang zu Dampf. Dieser Wechsel seines Aggregatzustandes ist ein echter und überflüssiger Energiefresser.

4. Effizientes Lüften

Verbrauchte Luft ist ungesund, Lüften ist ein Grundbedürfnis. Es kann aber viel Wärmeenergie kosten, wenn Sie die Fenster ganztägig zur Kippstellung öffnen. Der Luftaustausch findet damit nur eingeschränkt statt, doch die Wärme verlässt den Raum. Sie beheizen damit Ihre Umgebung. Stellen Sie daher zunächst die Heizung ab, warten Sie dann etwa 20 bis 30 Minuten und lüften Sie anschließend komplett durch. Im Bad müssen Sie die Aktion nach jedem Bad und jeder Dusche durchführen, um Schimmelbildung zu verhindern. Wenn Sie gelüftet haben, schließen Sie die Türen der beheizten Räume und nachts auch Gardinen und Fenster- oder Rollläden. Damit entweicht weniger Wärme.

5. Unverstellte Heizkörper

Die Heizkörper dürfen nicht durch Möbel oder Vorhänge verstellt und verdeckt werden. Sie würden dann ihre Wärme nicht mehr optimal in den Raum abgeben. Am besten sind sie vollkommen frei. Wenn Sie aber einen Schrank vor einen Heizkörper stellen, sollte ein der Abstand mindestens 50 cm betragen. Das spart bis zu 20 % Heizenergie. Entlüften Sie auch die Heizkörper. Spätestens bei Glucker- oder gar Knallgeräuschen ist viel zu viel Luft im System, die sie über das Entlüftungsventil entweichen lassen. Sie öffnen es, bis ganz leicht Wasser austritt, dann schließen Sie es sofort. Vermeiden Sie die Benutzung von strombetriebenen Heizgeräten: Sie sind echte Energie- und damit Kostenfresser. Schlimmstenfalls überlasten sie sogar Ihr Stromnetz.

6. Nutzung von Thermostatventilen

Viele Heizkörper sind noch mit konventionellen Ventilen ausgestattet, mit denen Sie den Durchfluss manuell regeln. Das ist relativ ineffizient. Lassen Sie stattdessen Thermostatventile installieren, die selbstständig mithilfe einer Raumtemperaturmessung den Durchfluss regeln. Sie haben sich als höchst effizient erwiesen. In ihrer modernsten Form ermöglichen sie sogar die zeitgesteuerte Heizung.

7. Moderne Heizungsanlage

Wenn Ihre Gasheizung schon älter ist, sollten Sie den Kessel und die Heizungspumpe austauschen lassen. Moderne Heizungsanlagen sind deutlich effizienter. Vor allem ältere Heizkessel sind wahrscheinlich schon innen durch das Kondenswasser während der Gasverbrennung korrodiert. Die Korrosion fördert zusätzlich die Kondenswasserbildung, was die Effizienz des Kessels senkt – von möglichen Schäden einmal ganz abgesehen. Moderne Brennkesselanlagen sind viel besser gegen Korrosion geschützt. Eine alte Heizungspumpe kann ein versteckter Stromfresser sein. Vielleicht ist sie auf einen Dauerbetrieb eingestellt und fördert auch dann Heizungswasser, wenn es gar nicht gebraucht wird. Hocheffizienzpumpen liefern die Leistung nur nach Bedarf und verbrauchen damit einen Bruchteil des Stroms von älteren Modellen.

8. Regelmäßige Wartung der Heizanlage

Auch eine moderne Gasheizung sollten Sie regelmäßig warten lassen. Ein Installationsbetrieb bietet Ihnen hierfür einen Wartungsvertrag ein. In der Regel kommt der Installateur einmal jährlich und führt einen kostengünstigen Check durch. Kleine Verschleißteile wie Dichtungen tauscht er aus. Das spart Gas während des Betriebes.

9. Heizungsleitungen isolieren

Wenn Ihr Gaskessel und die Pumpe wie üblich im Keller stehen, laufen die Heizungsleitungen durch den unbeheizten Kellerraum und verlieren dort an die kalte Umgebung viel Energie. Sie lassen sich relativ einfach isolieren. Das Material dafür gibt es auf dem Baumarkt. Die Arbeit schafft auch ein tüchtiger Heimwerker. Sie lässt sich im Sommer bei kalten Rohren durchführen.

10. Wände hinter den Heizkörpern selbst dämmen

Sollten Ihre Heizkörper vor dünnen, schlecht gedämmten Wänden installiert sein, geben sie einen Teil ihrer Wärme nach außen ab. Die Dämmung schaffen Sie wiederum selbst. Baumärkte bieten hierfür verschiedene Dämmplatten und Dämmfolien mit Aluminiumkaschierung an. Das Anbringen ist sehr einfach.

11. Professionelle Wärmedämmung

Wenn das Problem nicht nur eine schlecht gedämmte Wand hinter dem Heizkörper, sondern ein insgesamt schlecht gedämmtes Haus ist, benötigt dieses ein professionelle Wärmedämmung. Diese ist nicht ganz so günstig, wird aber von der KfW gefördert und ist sehr effektiv. Häufig geht es vorrangig um den Keller und den Dachboden. Über diese beiden Bereiche kann sehr viel Wärme entweichen. Im ungünstigsten Fall verbrauchen Sie in einem schlecht gedämmten Altbau 50 % mehr Heizenergie als im optimal gedämmten Neubau. Dessen Zustand können Sie im Altbau durch eine energetische Sanierung auch erreichen. Die Kosten können Sie sich nicht vollständig fördern lassen, doch Ihr Eigenanteil amortisiert sich durch die niedrigeren Heizkosten in einer überschaubaren Zeit.

12. Austausch von undichten Türen und Fenstern

Undichte Türen und Fenster sind ebenfalls in Altbauten ein Problem: Sie verursachen große Wärmeverluste. Häufig sind sie die Stelle, an denen der stärkste Wärmeübergang von innen nach außen stattfindet. Der Austausch kostet Geld, kann aber ebenfalls gefördert werden, wenn auch nicht komplett. Wer momentan kaum etwas investieren kann, dichtet die Türen und Fenster wenigstens ab. Für Fenster gibt es preiswerte Dichtbänder, für Türen Zugluftstopper.

13. Gas beim Kochen sparen

Beim Kochen wird zwar nicht allzu viel Gas verbraucht, doch in der Summe und auf lange Sicht bietet sich auch hier ein Einsparpotenzial. Es beginnt mit der optimalen Nutzung der verschieden großen Gasbrenner. Stellen Sie kleine Töpfe auf die dafür vorgesehene kleine Kochstelle, große Pfannen und Töpfe auf die großen Gasbrenner. Damit sparen Sie schon einmal bis zu 20 % Gas beim Kochen.

14. Kleine Gasflammen beim Kochen

Sie benötigen nur selten für eine Speise während des kompletten Koch- oder Garprozesses die voll aufgedrehte Gasflamme. Meistens genügt es, wenn Sie den Inhalt des Topfes aufkochen lassen oder in der Pfanne etwas anbraten und dann mit niedrigster Flamme fertig garen. Die kleine Flamme hat noch einen Vorteil: Es kocht nichts über, wenn Sie den Topfdeckel geschlossen halten. Viele Menschen wissen nicht, dass das Kochen mit gekipptem Deckel die doppelte, ohne Deckel sogar die dreifache Energie verbraucht. Verwenden Sie Glasdeckel: Damit behalten Sie Kochvorgang im Blick. Für Nudeln wurde inzwischen spezielles Kochgeschirr entwickelt, welches das Überlaufen unterbindet. Geben Sie stets nur die nötige Mindestmenge an Wasser in einen Topf, um Energie zu sparen. Nicht zuletzt sparen Schnellkochtöpfe Zeit und viel Energie.

15. Mikrowelle spart Energie

Die Mikrowelle spart gegenüber der Gasflamme beim Erhitzen bis zu 40 % Energie. Nutzen Sie diese, so oft das möglich ist.

16. Energieeffizient Backen mit Gas

Ein gasbetriebener Backofen erreicht die erforderliche Temperatur binnen Minuten. Sie müssen ihn nicht vorheizen. Er hält aber die Temperatur sehr gut. Daher können Sie ihn einige Minuten vor Ablauf der Backzeit schon ausstellen. Die Restwärme genügt. Die Ofentür sollten Sie nur öffnen, wenn das unbedingt nötig ist. Damit halten Sie die Hitze im Ofen.

17. Energieeffizientes Aufbereiten von Warmwasser

Sie können bei einer modernen Gastherme die gewünschte Temperatur des Warmwassers genau festlegen. Eine Empfehlung lautet, das heiße Wasser auf maximal 60° einzustellen und dann die Temperatur mit dem Kaltwasser einzuregeln. Sie können sogar (fast) nur Heißwasser zum Duschen verwenden und dieses auf nur ~40° einregulieren. Das spart jede Menge Gas.

18. Duschen statt Baden

Das Duschen spart gegenüber dem Vollbad bis zu 60 % Energie. Zusätzlich können Sie mit einer kürzeren Duschzeit bei etwas weniger Hitze Gas sparen: 37° statt 40° und 6 statt 10 Minuten sparen nochmals etwa 10 % Gas.

19. Wasserhahn nicht unnötig öffnen

Beim Duschen und Zähneputzen lassen viele Menschen das warme Wasser laufen. Das ist in bestimmten Phasen überflüssig. Schließen Sie den Hahn beim Einseifen unter der Dusche und beim direkten Putzen der Zähne. Die Einsparungen sind für den Moment minimal, summieren sich aber.

20. Durchflussbegrenzer und Strahlregler für die Dusche

Es gibt moderne Strahlregler und Durchflussbegrenzer für die Dusche, die dem Wasserstrahl Luft zugeben und damit ohne Komfortverlust etwa 50 % Wasser sparen. Das betrifft auch das Warmwasser. Sie sparen damit also Gas.

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